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Handball am Wochenende kurz und kompakt

pn,uk,bv; 29. Nov 2018, 11:00 Uhr
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Handball am Wochenende kurz und kompakt

pn,uk,bv; 29. Nov 2018, 11:00 Uhr
Oberberg - Hier erhalten Leser von Oberberg-Aktuell kurz und kompakt die wichtigsten Informationen zu den nächsten Spielen der oberbergischen Handballteams.
Vorschau A- Jugendbundesliga

VfL Gummersbach - mJSG Melsungen/Guxhagen/Körle (Sonntag, 17:30 Uhr, SCHWALBE arena).

Es fehlen: Nils Thiem (Knieprobleme), Jonas Molz (Achillessehnenriss), Philip Gossens (Hand-OP).

Einsatz fraglich: Joonas Klama (Wadenprobleme), Tom Kiesler (Rekonvaleszent).

In der jüngeren Vergangenheit tauchten immer wieder Spitzenmannschaften in der Gummersbacher SCHWALBE arena auf, um mit den Gummersbacher Youngstern (aktuell 15:5 Zähler) um die Vorherrschaft in der A-Jugendbundesliga, Staffel Mitte, zu wetteifern. Am Sonntagnachmittag aber wartet der ultimative Härtetest auf die Schützlinge von VfL-Coach Alois Mraz: Mit der mJSG Melsungen/Guxhagen/Körle (18:2 Punkte) kreuzt nämlich der Spitzenreiter in der Kreisstadt auf. Die Jugendspielgemeinschaft hat bisher nur in der Partie gegen den hessischen Rivalen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen Federn lassen müssen, stellt den gefährlichsten Angriff der Liga und konnte die Hausherren beim Vorbereitungsturnier um den Sparkassen-Junior-Cup im August recht klar (16:11) bezwingen.

Dieses Ergebnis hat für Mraz nur bedingt Aussagekraft, da auf beiden Seiten wegen der Sommerferien einige Akteure fehlten. Doch schon vor drei Monaten war klar, dass die Jugendspielgemeinschaft eine gewichtige Rolle in der Meisterschaftsrunde spielen würde. „Das ist körperlich eine sehr starke Mannschaft, die über gefährliche Rückraumschützen verfügt. Aber auch die Abwehr ist eine Bank. Da setzen sie vor allem auf ihre Robustheit, mit der sie die jeweiligen Gegner beeindrucken wollen", erzählt Mraz, der allerdings auch die bisher einzige Pleite der Nordhessen gesehen hat:  "Dutenhofen hat sie mit einer sehr beweglichen Deckungsarbeit immer wieder zu unvorbereiteten Torwürfen provoziert  und aus den Melsunger Fehlversuchen dann Kapital geschlagen."

Der Gummersbacher Trainer setzt denn auch darauf, dass seine Jungs die kräftigen Gäste einerseits in deren Abwehr viel seitlich bewegen können und geduldig spielen, während die blau-weiße Defensive die gegnerischen Angreifer bei Halbchancen zu schlecht eingefädelten Würfen verführen will. Allerdings haben die Hausherren Personalprobleme: Keeper Philip Gossens fällt wegen einer Handgelensks-OP aus und Kollege Joonas Klama laborierte unter der Woche an einer Wadenverletzung - Einsatz fraglich. Trotz der Sorgen geht Mraz durchaus hoffnungsfroh in das Spitzenspiel: "Es wir schwer. Aber mein Team hat genug Qualität, um gegen Melsungen bestehen zu können. Auch wenn die Personaldecke dicker sein könnte."


Vorschau Dritte Liga Männer

Northeimer HC - VfL Gummersbach II (Sonntag, 17 Uhr).

In die "Stadt des Fachwerks" - nach Northeim - geht es für die Drittligahandballer des VfL Gummersbach am Sonntagnachmittag. Bis vor einer Woche hätte man den oberbergischen Auftritt in Süd-Niedersachsen noch in der Kategorie "ganz schweres Auswärtsspiel" eingeordnet. Bis dahin hatte der NHC nämlich bemerkenswerte 9:1 Zähler aus fünf Heimspielen geholt. Am vergangenen Sonntag aber erwischte es den aktuellen Tabellensiebten. Man unterlag der Reserve von GWD Minden unerwartet deutlich mit 24:28.

VfL-Coach Maik Thiele sieht die Reisegruppe aus Gummersbach trotzdem vor einem ganz schwierigen Hindernis: "Wir werden an diesem Spieltag keinerlei personelle Unterstützung aus den anderen VfL-Teams bekommen, da sowohl die Erste als auch die A-Jugend  zeitgleich mit uns spielen." Angesichts dieser Konstellation hatte man bei den Northeimern um eine Verlegung des Kräftemessens gebeten, fing sich aber einen Korb ein. Thiele hat sich freilich mit der besonderen Situation eines Dreier-Spieltages aus VfL-Sicht abgefunden: "Normalerweise sehe ich uns auf Augenhöhe mit diesem Gegner. Aber auf den zweiten Blick muss ich einräumen, dass wir angesichts unseres Rumpfaufgebotes nur dorthin reisen, um das Match nicht absagen zu müssen." Der VfL-Trainer weiter: "Um überhaupt eine reelle Chance auf etwas Zählbares zu haben, müssen wir den wurfstarken Northeimer Rückraum halbwegs in den Griff bekommen und Lösungen gegen die kernige NHC-Abwehr finden."


Vorschau Oberliga Männer


HC Weiden – CVJM Oberwiehl (Samstag, 19:30 Uhr).


Es fehlen: Jannes Pulla, Joshua Grabeck (privat verhindert), Luca Schrabe (Trainingsrückstand), Julian Marenbach (Verletzung).


Einsatz fraglich: Mirco Gröbner (Verletzung).


Sein Debüt ausgerechnet beim Aufstiegsaspiranten in Weiden geben zu müssen, kann für Nils Hühn Fluch und Segen zugleich sein. Auf der einen Seite erwartet von den Südkreislern beim Nordrheinligaabsteiger niemand etwas, so dass die Gäste befreit aufspielen können. Auf der anderen Seite kann Hühns Premiere auf der Oberligabank auch schnell zum Debakel werden. Der neue Coach versucht sich aber doch lieber an der optimistischen Variante: „Natürlich sind wir nicht so blauäugig zu glauben, dass wir dort jetzt sofort etwas holen können. Für uns wird es aber wichtig, mit einer guten Leistung neues Selbstvertrauen zu tanken.“ Denn passt alles bei den Oberbergern, sind sie auch zu Überraschungen fähig. Das hat der Sieg über Pulheim gezeigt.


[Nils Hühn gibt am Wochenende sein Debüt als Oberwiehler Oberligatrainer.]


Der HC Weiden spielt nach der Fusion der beiden Stammvereine im Sommer bislang eine starke Saison, stellte sich im Aufstiegskampf allerdings mit dem aberkannten Sieg in Refrath auch selbst ein Bein. Hühn erwartet einen defensivstarken Gegner, der über exquisite Torhüter verfüge. „Wir werden auf einfache Tore angewiesen sein“, weiß er, dass sein Team im Positionsspiel Nachteile haben wird. In den bisher vier geleiteten Trainingseinheiten hat der neue Coach derweil erste kleine Änderungen vorgenommen. Künftig sollen die Spieler der Landesligareserve noch verstärkter eingebunden werden, um einen geregelten Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Zudem kehrt Bastian Schneider mit sofortiger Wirkung in den Oberligakader zurück.




HC Gelpe/Strombach – SSV Nümbrecht (Samstag, 20 Uhr, Eugen-Haas-Halle Gummersbach).


Es fehlen: Christopher Suhr (Trainingsrückstand), Richard Meinicke, Lukas Bader (Verletzung) – Tobias Mlynczak (Trainingsrückstand), Niklas Reuter, Patrick Martel (Verletzung).


Einsatz fraglich: Luis Drux, Sean Borgard (beide angeschlagen) - Keiner.


Das letzte oberbergische Oberliga-Derby der Hinrunde erwartet die hiesigen Handballfans am Samstag in der altehrwürdigen Eugen-Haas-Halle. „Ich hoffe, wir bringen viele Fans mit, damit in dieser großen Halle mal ein wenig Stimmung aufkommt“, weiß Nümbrechts Trainer Dirk Heppe um die Rollenverteilung am Wochenende. Das der heimische Tabellenzweite favorisiert sei, ist aus seiner Sicht unstrittig. Chancenlos sieht er sein junges Team deshalb aber längst nicht. Ohne Angst vor vermeintlich großen Namen will er einen mutigen Auftritt sehen. „Wir wollen das Derby genießen und uns bestmögliche aus der Affäre ziehen“, habe dieses Credo bereits in Derschlag hervorragend funktioniert. Bei den Gastgebern respektiert er besonders eine Qualität: „Sie gewinnen ihre Spiele nie deutlich, aber sie gewinnen sie.“


Eine Eigenschaft, die auch HC-Trainer Michiel Lochtenbergh bei seinem Team zu schätzen weiß: „Uns ist eigentlich immer egal, wie der Gegner heißt. Denn wir müssen ordentlich spielen, dann können wir auch eine hohe Qualität erreichen. Gelingt uns das nicht, können wir auch gegen ein vermeintlich schwächeres Team verlieren.“ Vor den Südkreislern hat er durchaus Respekt. Nümbrecht sei eine emotionale und kampferprobte Mannschaft, die sich nie aufgebe. Im Aufstiegskampf will Lochtenbergh nach dem Derschlager Patzer nun allerdings nirgends unnötige Punkte liegen lassen. „Nümbrecht ist ein gefährlicher Gegner, dem wir mit Struktur und System gegenhalten wollen“, will er die Gäste nicht in ihr schnelles Umschaltspiel kommen lassen, „denn im Positionsspiel sollten wir die besseren Möglichkeiten haben.“ Personell ist bei beiden Teams die Lage weiter angespannt. Lediglich Johannes Urbach kehrt beim SSV wieder in den Kader zurück.




TSV Bayer Dormagen II – TuS Derschlag (Sonntag, 16 Uhr).


Es fehlt: Lennart Mentges (Verletzung).


Eine Woche Zeit hatten Derschlags Handballer ihre erste Saisonniederlage zu verarbeiten. Den knappen Vorsprung auf Verfolger Gelpe/Strombach hat die Weinheimer-Equipe damit zwar aufgebraucht, grüßt aber nach wie vor von der Tabellenspitze. „Niemand bei uns hat damit gerechnet, dass wir ungeschlagen durchmarschieren würden“, glaubt der TuS-Coach aber auch nicht, dass die Niederlage seinem Team langfristig schaden wird, „auch weil Birkesdorf an diesem Tag einfach das Quäntchen stärker war.“ Bauchschmerzen bereiten ihm die letzten beiden Auftritte dann aber doch noch ein wenig. Denn in beiden Begegnungen kassierten die Oberberger jeweils 35 Tore und zeigten gerade in der Rückwärtsbewegung erhebliche Schwächen. „Das muss unser Ansatz für die kommenden Spiele sein, denn wir werden nicht jedes Mal 40 Tore selbst erzielen“, meint Weinheimer.


[Julian Athanassoglou ist ab sofort spielberechtigt für den Seniorenbereich. Einsätze in der A-Jugend Bundesliga gehen allerdings dem Zweitspielrecht in Derschlag vor.]


Denn auch der kommende Gegner aus Dormagen steht für gnadenlosen Tempohandball. Zwar wisse man bei der Truppe von Frederic Rudloff und Joachim Kurth nie, wer im Kader stehen wird, doch die Dormagener Handballschule steht generell für einen technisch versierten schnellen Ball. „Gegen Dormagen zu spielen ist immer ein wenig Blindflug. 22 unterschiedliche Torschützen nach zehn Spieltagen ist schon ein echtes Brett“, ist auch Weinheimer gespannt, wer aus diesem riesigen Bayer-Fundus im Kader stehen wird. Um die Punkte aus der Chemiestadt zu entführen, will er die Hausherren vor allem ins gebundene Spiel zwingen. Personell kann Derschlag bis auf den Langzeitverletzten Lennart Mentges aus dem Vollen schöpfen. Auch VfL-Leihgabe Julian Athanassoglou hat nach seinem 17. Geburtstag sein Doppelspielrecht erhalten, wird am Wochenende allerdings in der A-Jugend des Bundesligisten auflaufen.
  

Vorschau Verbandsliga Männer

VfL Bardenberg - TV Bergneustadt (Samstag, 17:30 Uhr).

Einsatz fraglich: Kevin Neese (private Gründe).

Ganz ohne Zweifel - die Lage für die Bergneustädter Handballer ist auch nach dem überraschenden Abschied von Spielertrainer Dennis Herrmann nicht wirklich entscheidend besser geworden. Man rangiert weiterhin auf dem drittletzten Tabellenplatz und somit am Rande des Verbandsliga-Abgrundes: Und dennoch glaubt man in der Feste,  den Weg aus der Rotlichtzone des Klassenspiegels gefunden zu haben. "Bei uns spürt man schon im Training, dass sich Aufbruchstimmung breit gemacht hat und macht", erzählt TVB-Keeper und Pressesprecher Tobias Uding.

Am Samstag gilt es, die entdeckten Fortschritte bei einer richtig guten Heimmannschaft unter Beweis zu stellen: Der VfL Bardenberg gewann vier seiner fünf bisherigen Heimpartien und ließ zudem am vergangenen Wochenende mit einem starken Auftritt beim Ligaprimus TuS Opladen II aufhorchen. Im Leverkusener Vorort schnupperte man bis in die Schlussminute an einem Punktgewinn, musste sich dann aber doch geschlagen geben. "Normalerweise sind die besser als unsere Mannschaft. Aber wir wollen die Gelegenheit nutzen, um unsere positive Entwicklung im Duell mit einem richtig guten Gegner voranzutreiben", sagt Uding. Auf jeden Fall wollen TVB‘ler aber eine erneute Auswärtsschlappe wie die jüngst im Aachen (17:37) und kurz darauf in Stolberg (24:40) vermeiden. Noch einmal der Bergneustädter Toreverhinderer: "Auch, wenn wir verlieren sollten. Eine Packung im 15-und-mehr-Tore-Differenzbereich soll und wird es nicht geben."




Vorschau Landesliga Männer


HC Gelpe/Strombach II – SSV Nümbrecht II (Sonntag, 16 Uhr).


Es fehlen: Thilo Rein, Timo Biesenbach (Verletzung) – Michael Nawotke (Verletzung), Gunnar Jürges, Ben Schieferdecker, Lucas Söntgerath.

Einsatz fraglich: Keiner - Rene Nitschmann.


Deutlich mehr als nur Prestige steht am Wochenende im Duell der beiden Zweitvertretungen aus Gelpe/Strombach und Nümbrecht auf dem Spiel. Mit 6:14 Zählern logieren beide Landesligareserven derzeit auf einem Abstiegsplatz und wollen diesen möglichst bis Weihnachten noch verlassen. Während die Südkreisler nach dem Sensationssieg gegen Königsdorf zuletzt zwei empfindliche Niederlagen kassierten, befindet sich die Gummersbacher Spielgemeinschaft nach dem Derbysieg in Oberwiehl in einem kleinen Zwischenhoch.


An die Vorstellung in Wiehl will HC-Coach Eduard Debnar daher auch anknüpfen: „Wir wollen bissig sein und von Anfang an den Willen zeigen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.“ Dabei werden aus seiner Sicht zwei Faktoren entscheidend sein. Gegen das junge SSV-Team, das seine Stärken im Eins gegen Eins habe, warte auf die HC-Defensive Schwerstarbeit. Noch wichtiger werde es aber, die eigene Fehlerquote weiter zu minimieren. „Die Menge müssen wir weiter reduzieren, damit Nümbrecht gar nicht erst in sein Tempospiel kommt“, rechnet Debnar mit einem Duell auf Augenhöhe.




TuS Königsdorf – TV Wallefeld (Samstag, 20 Uhr).


Es fehlt: Thomas Wieschalla (beruflich verhindert).




Polizei SV Köln – CVJM Oberwiehl II (Sonntag, 18 Uhr).


Es fehlen: Jan Bluhm (beruflich verhindert), Jens Barf (Muskelfaserriss), Lennart Frielingsdorf (privat verhindert), Jan-Philip Sträßer, Niklas Marenbach (Verletzung).
  

Vorschau Nordrheinliga Frauen

HC Gelpe/Strombach - SG Überruhr (Samstag, 18 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

Es fehlen:  Stella Henn (Knieprobleme), Nadja Grau (Rekonvaleszentin).

Nach Faktenlage sollten die Hausdamen keine größeren Schwierigkeiten haben, die Punkte in Gummersbach zu behalten: Zum einen präsentierten sich die Spielerinnen von HCGS-Trainerin Meike Neitsch am vergangenen Wochenende beim famosen 38:17-HVM-Pokalsieg gegen Weiden in glänzender Verfassung. Zum anderen verpasste man dem samstäglichen Gegner in der vergangenen Spielzeit gleich zwei üble Abreibungen (40:29 bzw. 34:20). Darüber hinaus sind die Gäste aus dem Essener Stadtteil bei derzeit 5:9 Zählern eher in Richtung Abstiegszone orientiert.

Eigentlich alles klar für die Oberbergerinnen? -  Aber auch nur "eigentlich". Der HCGS sollte gewarnt sein. Denn immerhin brachte die Sportgemeinschaft Überruhr dem aktuellen Ligaprimus Wülfrath (18:2 Punkte) die bisher einzige Saison-Niederlage bei - die SGÜ siegte sensationell mit 20:19. Für Meike Neitsch allemal ein grell blinkendes Warnsignal:  "Die haben Spielkultur, Tempo und eine gute 5:1-Deckung. Dass sie tabellarisch nicht ganz so gut dastehen, hat damit zu tun, dass sie schon gegen nahezu alle starken Mannschaften der Nordrheinliga gespielt haben." Dennoch sagt die Handballlehrerin: "Die Punkte müssen auf jeden Fall in der Eugen-Haas-Halle bleiben. Schließlich wollen wir so schnell wie möglich den Kontakt zur Spitzengruppe herstellen."


Vorschau Oberliga Frauen

HV Erftstadt – SSV Nümbrecht (Sonntag, 17:45 Uhr).

Es fehlen: Luna Dehler, Sandra Fischer

Eigentlich benötigt der SSV Nümbrecht jeden Punkt, um den Ausbruch aus dem Tabellenkeller zu schaffen. Doch erneut sind die Vorzeichen eher düster, denn mit Luna Dehler und Sandra Fischer fehlen erneut zwei wichtige Spielerinnen in Erftstadt. So dürfte der SSV lediglich Außenseiter-Chancen besitzen. Eigentlich hätte man von Nümbrechter Seite aus die Begegnung gerne verlegt, doch die Gastgeber wollten sich darauf nicht einlassen. „Wir müssen sehen, ob und was da für uns möglich ist“, sagt Nümbrechts Trainer Marc Wollenberg, der angesichts der Tatsache, dass ihm bislang noch in keinem Saisonspiel der komplette Kader zur Verfügung stand, klare Worte spricht. „Ich vermisse bei einem Teil der Mannschaft das Engagement, das man braucht, um in der Oberliga zu bestehen.“ Angesichts der schwierigen personellen Lage werde es immer schwieriger, die Abstiegszone zu verlassen. „So dürften wir erhebliche Probleme bekommen, die Klasse zu halten“, gibt sich Wollenberg keinen Illusionen hin.


Vorschau Verbandsliga Frauen

HC Gelpe/Strombach II – SG Ollheim/Strassfeld (Samstag,  16 Uhr, Eugen-Haas-Halle Gummersbach).

Es fehlen: Leonie Hardt, Sheila Breer, Caro Blank.

„Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen.“ Die Vorgabe von HC-Coach Daniel Rodriguez ist unmissverständlich. Das bedeute allerdings nicht, dass man den Gegner, der im unteren Mittelfeld der Tabelle beheimatet ist, unterschätzen werde. Gerade die Ollheimer Linksaußen und den Rückraum müsse man im Blick behalten und das Rückzugsverhalten müsse stimmen, so der HC-Trainer. Verzichten muss man beim HC auf die an der Hand verletzte Leonie Hardt sowie die Langzeitverletzten Caro Blank und Sheila Breer. Demgegenüber steht Lisa Bürstinghaus nach ihrer Kreuzbandverletzung erstmals wieder im Kader. Bis Weihnachten will Trainer Rodriguez in den drei Spielen unbedingt die volle Punkteausbeute holen, um dann im neuen Jahr einen Angriff auf die ersten beiden Plätze zu starten.


CVJM Oberwiehl – ASVSR Aachen II (Samstag, 18 Uhr).


Es fehlen: Rosana Sug, Sophia Janz (Schiedsrichtereinsatz), Franziska Arnds (Urlaub), Liz Höger (A-Jugendkader).


Das sieglose Ligaschlusslicht zu Gast haben am Wochenende  Oberwiehls Damen. CVJM-Coach Ole Remmers muss ich entsprechend notgedrungen von seiner präferierten Underdogrolle verabschieden und schaltet stattdessen in den Angriffsmodus: „Das ist natürlich ein Heimspiel, das wir unbedingt gewinnen wollen.“ Die Kaiserstädterinnen gehören zwar seit Jahren zum Establishment der Liga, sind in dieser Saison bislang allerdings chancenlos. Die bisher knappste Niederlage kassierte das Team von Renate Matthies am vergangenen Spieltag mit 26:33 in Pulheim.


Auch Remmers, der den Gegner in Leverkusen sichten konnte, sieht erfolgsversprechende Ansatzpunkte, um das Spiel positiv zu gestalten. „Wir müssen unser Spiel durchdrücken. Das heißt eine gute Abwehr spielen und ein vernünftiges Umschaltspiel zeigen“, will er die eigene Fehlerquote wieder deutlich minimieren. Mit einem Sieg könnten die Oberbergerinnen sich weiter von den Abstiegsrängen distanzieren. „Gerade im Hinblick auf die beiden schweren ausstehenden Auswärtsspiele wäre das für uns sehr wichtig“, meint Remmers abschließend.
  

Vorschau Landesliga Frauen

TuS Derschlag - TuS Niederpleis (Samstag, 19 Uhr, Halle Epelberg, Gummersbach-Derschlag).

HSV Troisdorf - VfL Gummersbach (Sonntag, 14:45 Uhr).

SSV Nümbrecht II - VfR Übach Palenberg (Sonntag, 18 Uhr, GWN Arena).


Weibliche B-Jugend Nordrheinliga

VfL Gummersbach - Bergischer HC (Sonntag, 13:30 Uhr, SCHWALBE arena).