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Das Hospiz mit Wörtern, Bildern und Musik beschenkt

Red; 20. Nov 2018, 13:46 Uhr
Bild: Hospiz-Stiftung --- Auch wenn mal ein Poster auf dem Kopf stand oder die Reihenfolge nicht ganz geregelt war -egal: Beim Vorlesetag brachten die Kinder aus dem Kindergarten „Unterm Schirm“ und der Psalm 23 viel Positives ins Hospiz.
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Das Hospiz mit Wörtern, Bildern und Musik beschenkt

Red; 20. Nov 2018, 13:46 Uhr
Wiehl – Auch im Johannes Hospiz fand eine Aktion zum Bundesweiten Vorlesetag statt: Kinder des Kindergartens „Unterm Schirm“ interpretierten Psalm 23.
Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages wurde auch im Oberbergischen Kreis an 101 verschiedenen Orten vorgelesen. Obwohl selbst noch nicht des Lesens mächtig, beschenkten zehn Kinder des evangelischen Kindergartens „Unterm Schirm“ aus Reichshof-Drespe die Gäste, Mitarbeiter und Besucher des Wiehler Johannes Hospiz´ mit einer wirklich originellen Wort-Bild-Musik-Darbietung. Zusammen mit Kindergartenleiterin Kerstin Ehlert und Erzieherin Elke Bergerhoff machten sie im Atrium des Hauses Inhalt und Aussage des Psalms 23 erlebbar. „Wir sind hier, weil wir Freude zu den Menschen bringen möchten, die selbst nicht mehr mobil sind“, erläuterte Ehlert.



Schon beim Anfangslied „Hier ist ein Platz für Große und Kleine, hier ist ein Platz für dich und mich“ und den dazu passenden Bewegungen hatten Liam, Raphael, Hannes, Charlotte, Josea, Leonie, Amelie, Leonid, Tammo und Ida bereits alle anfängliche Schüchternheit abgelegt. Mit der Feststellung, dass es sowohl für Kleine, als auch für Große schwierige Fragen gibt, leitete Bergerhoff über zum Psalm 23 und der Frage „Wer ist Gott?“. Übersetzt in kindergerechte Sprache trug sie den alten Psalm vor, der den Schöpfer in Gestalt des guten Hirten beschreibt. Zu jedem Vers hielt jeweils eines der Kinder ein selbst gemaltes, zum Text passendes Posterbild in die Höhe. Den Kindergarten-Hit "Laudato si" servierte der muntere Nachwuchs noch als musikalische Sahnehaube. Danach fanden die frischgebackenen Crêpes reißenden Absatz und die Spielecke wurde auf den Kopf gestellt.