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Kausemann feiert bei Rückkehr Traumeinstand

nh; 11. Nov 2018, 19:25 Uhr
Bilder: Josef Zarbl --- Der SSV Bergneustadt feierte einen knappen Derbysieg auf der Anlage des FC Wiedenest-Othetal.
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Kausemann feiert bei Rückkehr Traumeinstand

nh; 11. Nov 2018, 19:25 Uhr
Oberberg - Agathaberg triumphiert beim VfL - Staffel 3: SSV gewinnt Neustädter Derby, Heier gewinnen Topspiel gegen Sportfreunde, Derschlag rehabilitiert sich - 'Sportsbar Lutter' präsentiert die Kreisliga B (AKTUALISIERT).
Von Nils Hühn

Staffel 3 (14. Spieltag)

SSV Marienheide – Sportfreunde Asbachtal 3:0 (1:0).

Im Staffel 3-Topspiel empfing der Tabellendritte von der Hei die formstarken Asbachtaler, die sich als Verfolger Nummer eins des FV Wiehl III festgesetzt haben. Doch nur Marienheide spielte wie eine Spitzenmannschaft, sodass am Ende ein überraschend klarer 3:0-Heimsieg für die Elf von Marcel Wittfeld heraussprang. „Wir haben hinten endlich so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, freute sich Wittfeld über den Erfolg ohne Gegentreffer. Für die Tore zeichneten René Radermacher (2) und Karim Achour verantwortlich. Durch den Sieg gegen den direkten Konkurrenten verkleinerte der SSV den Rückstand auf zwei Zähler. „Wir haben leider von der ersten Minute an keinen Fußball gespielt“, sprach Sportfreunde-Trainer Thomas Engelbert von einer verdienten Niederlage, die seine Jungs aber nicht aus der Bahn werfen werde.

Tore
1:0 René Radermacher (11.), 2:0 René Radermacher (68.), 3:0 Karim Achour (85. Freistoß).

  
FC Wiedenest-Othetal – SSV Bergneustadt 2:3 (0:2).

Das Neustädter Derby entwickelte sich bei Dauerregen zu einem Kampfspiel. Wer es mit den Gästen hielt, durfte im ersten Abschnitt zwei Treffer von Tolga Samut bejubeln, wodurch der SSV mit einer verdienten Führung in die Pause ging. Erst nach einer knackigen Ansprache von FC-Co-Trainer Lutz Pawlik wachten die Hausherren auf und der bärenstarke Sebastian Hausmann verkürzte. Bergneustadts Spielertrainer Marcel Walker stellte wenig später den alten Abstand wieder her. „Mit einer ganz starken Elfmeter-Parade hält uns Manuel im Spiel“, lobte Walker Schlussmann Niederhausen, der Marco Heinzes Schuss abwehren konnte. Der neuerliche Anschlusstreffer von Hausmann war zu wenig, sodass die Gäste beim Stadtrivalen jubeln durften. „Wir kassieren zu viele Tore. So viele Tore können wir dann nicht schießen, vor allem, wenn wir nur eine Halbzeit vernünftig spielen“, lautete Pawliks Fazit.

Tore
0:1 Tolga Samut (8.), 0:2 Tolga Samut (38. Foulelfmeter), 1:2 Sebastian Hausmann (46.), 1:3 Marcel Walker (59.), 2:3 Sebastian Hausmann (78.).

Besondere Vorkommnisse
SSV-Keeper Manuel Niederhausen hält einen Foulelfmeter von Marco Heinze (63.)
Gelb-Rot gegen FC-Spieler Florian Häniche (85.).


TuS Homburg-Bröltal – BSV Bielstein 1:1 (0:0).

Beide Lager sprachen nach dem nächsten Homburger Derby von einer gerechten Punkteteilung. Die Teams begegneten sich auf Augenhöhe und so ging es torlos in die Pause. Direkt nach dem Wiederanpfiff traf Marius Reinelt für die Gäste, die aufgrund vieler Sperren und verletzter Spieler personell geschwächt waren. Beide Mannschaften hatten weiter gute Gelegenheiten, aber als Bröltals Spielertrainer Basti Sellau nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste, schien das Pendel zugunsten der Bielsteiner auszuschlagen. „Dass wir dann den Ausgleich in Überzahl vom kleinsten Mann auf dem Platz per Kopf kassieren, ist ärgerlich“, so BSV-Coach Thorsten Prangenberg. „Nils Rohlender war unser bester Spieler und hat als Sechser alles abgeräumt“, lobte THB-Co-Trainer Nils Labitzke den Torschützen zum Ausgleich.

Tore
0:1 Marius Reinelt (47.), 1:1 Nils Rohlender (81.).

Besonderes Vorkommnis
Gelb-Rot gegen den Bröltaler Spielertrainer Basti Sellau (75.).


[Die Neustädter feiern hier Tolga Samut (verdeckt), der im ersten Durchgang beide Treffer für den SSV erzielte.]

Spvg. Rossenbach – Borussia Derschlag 2:5 (1:3).

Einen wichtigen Sieg für die Moral feierte Derschlag in Rossenbach. „Man merkt dem Team die Verunsicherung nach dem ganzen Trubel an“, hofft Borussias Interimstrainer Leo Geusa, dass seine Jungs mit dem Auswärtserfolg Selbstvertrauen sammeln konnten. Albin Krasniqi und Salih Tatar brachten die Gäste früh mit zwei Treffern in Front. Rossenbach zeigte sich aber nicht geschockt und Andreas Krämer konnte verkürzen. Allerdings stellte Tatar vor der Pause den alten Abstand her. Auch nach dem Wiederanpfiff konnten die Hausherren der Borussia nicht mehr nahekommen und so siegte Derschlag verdient. „Es ist dumm gelaufen, denn wir hatten unsere Möglichkeiten“, fühlte sich Rossenbachs Trainer Uli Kadler außerdem ein wenig vom Unparteiischen benachteiligt.

Tore
0:1 Albin Krasniqi (9.), 0:2 Salih Tatar (11. Foulelfmeter), 1:2 Andreas Krämer (23.), 1:3 Salih Tatar (38.), 1:4 Okan Ince (56.), 2:4 Ersel Akdogan (59. Eigentor), 2:5 Tobias Ley (74.).


FV Wiehl III – TuS Elsenroth 2:0 (1:0).

“Die bessere Mannschaft hat verloren“, sprach TuS-Trainer Benedikt Ramrath gar vom „besten Saisonspiel“ seines Teams. Doch wie in der Vorwoche hatte Elsenroth im Homburger Derby große Probleme im Abschluss. Entweder gingen die Bälle am Tor vorbei oder klatschten ans Aluminium. Jan Derksen, eigentlich Feldspieler beim FV Wiehl, bewahrte als Schlussmann die weiße Weste. „Alles, was aufs Tor kam, hat er sicher gehalten“, war FV-Co-Trainer Tristan Schneider, der den erkrankten Uwe Ommer vertrat, zufrieden mit der Aushilfskraft. „Ansonsten war das eines unserer schlechteren Spiele.“ So reichten dem Spitzenreiter zwei Treffer von Robert Ihne, beide von Thomas Hartwig vorbereitet, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Tore
1:0 Robert Ihne (39.), 2:0 Robert Ihne (54.).

Besonderes Vorkommnis
Marvin Schnabel schießt einen Elfmeter übers Elsenrother Tor (75.).


[Bergneustadts Co-Trainer Tom Haselbach nimmt gegen die FC-"Orgelpfeifen"-Mauer Maß.]

BV 09 Drabenderhöhe – VfR Marienhagen 1:1 (0:0).

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete das Wiehler Stadtderby. Die favorisierten Marienhagener, die mit einem Sieg Kontakt zum Verfolgerfeld hätten herstellen können, dominierten die erste Halbzeit, blieben aber erfolglos. Als sich die 09er im zweiten Abschnitt etwas zurückzogen, boten sich den Gastgebern Räume zum Kontern. Nach einem Eckstoß traf Tobias Witte zur Führung des Heimteams. „Leider haben wir den Vorsprung nicht über die Zeit retten können“, meinte Drabenderhöhes Interimstrainer Patrick Baier. Niklas Clemens traf in der 79. Minute zum leistungsgerechten Ausgleich. „Es war ein intensives Derby, das aber jederzeit fair und gut geleitet war“, so Baier, der mit dem Team Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld hält.

Tore
1:0 Tobias Witte (57.), 1:1 Niklas Clemens (79.).


SV Morsbach – RS 19 Waldbröl 1:3 (0:0).

Am Freitagabend kam es Kreissüd-Schlager, bei dem der SV Morsbach den RS 19 Waldbröl empfing. Beide Teams gingen personell stark geschwächt in die Partie und es entwickelte sich im ersten Durchgang ein Abnutzungskampf. Die Hausherren mussten in Halbzeit eins zweimal wechseln und bei Waldbröl ging Marvin Jungjohann verletzungsbedingt vom Feld. Zu Beginn von Hälfte zwei erzielte Nico Ebach per Freistoß das 1:0 und die Hausherren waren drauf und dran, den zweiten Treffer nachzulegen.

Mit einer feinen Einzelleistung zum Ausgleich brachte Marc Engelbert die Gäste zurück ins Spiel. Durch einen Doppelpack von Fatmir Mulaku ging Waldbröl sogar als Derbysieger hervor. „Es war ein Arbeitssieg, den wir einfach so mitgenommen haben. Es waren keine sensationellen Leistungen von uns“, meinte RS 19-Coach Holger Jungjohann. „Es ist eigentlich schade. Wenn man bedenkt, mit welcher Mannschaft wir aufgelaufen sind, war das eine ganz starke Leistung“, lobte SVM-Trainer Christian Hensel seine zusammengewürfelte Truppe.

Tore
1:0 Nico Ebach (48. Freistoß), 1:1 Marc Engelbert (57.), 1:2 Fatmir Mulaku (77.), 1:3 Fatmir Mulaku (88.).

Ergebnisse und Tabelle Staffel 3


Staffel 2 (14. Spieltag)

VfL Engelskirchen – SG Agathaberg 1:3 (0:1).

Einen Einstand nach Maß feierte Markus Kausemann nach mehrjähriger Abstinenz auf der Agathaberger Trainerbank. „Das war aber ein Erfolg der Mannschaft“, stellte der Interimscoach seinen 15 Spielern ein tadelloses Zeugnis aus. „Agathaberg wollte mehr, was man ihnen an der Körpersprache und ihrem Willen ansehen konnte“, musste auch VfL-Coach Ufuk Opak eingestehen, der auf Johannes Gammersbach verzichten musste, da der Matchwinner des vorherigen Spiels gestern geheiratet hatte. Die SGA legte durch Marvin Srock vor und nahm die Führung verdient mit in die Kabine. Kristoffer Theunissen erhöhte in Abschnitt zwei und nur kurzzeitig kamen die Gäste nach dem Anschlusstreffer aus dem Tritt. Hätte VfL-Keeper Leon Schmidtke nicht noch zahlreiche Chancen zunichtegemacht, wäre der Premierensieg Kausemanns noch deutlicher als 1:3 ausgefallen.  
  
Tore
0:1 Marvin Srock (11.), 0:2 Kristoffer Theunissen (57.), 1:2 Alex Maier (77.), 1:3 René Berndt (83.).

[Bogdan Spasic nimmt es mit drei Bergneustädtern auf.]

VfB Kreuzberg – SV Altenberg II 1:2 (0:1).

Im vorgezogenen Mittelfeldduell zog die Altenberger Reserve den Hausherren mit einer harten Gangart und langen Bällen den Zahn. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, erklärte Dennis Berker, der den verhinderten VfB-Coach Torsten Briem vertrat. Bereits nach vier Minuten lag Kreuzberg zurück, da Keeper Jonathan Dick einen Elfmeter verursacht hatte und diesen nicht parieren konnte. Erst gegen Ende von Halbzeit eins kamen die Hausherren besser ins Spiel. In der 66. Minute wurde der VfB mit dem Ausgleich durch Tiago Dos Santos belohnt. In der Folge blieb Kreuzberg am Drücker und Altenberg über Konter gefährlich. Als es nach einem Remis aussah, erzielten die Gäste in der 88. Minute den Siegtreffer. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, meinte Berker.

Tore
0:1 (4. Foulelfmeter), 1:1 Tiago Dos Santos (66.), 1:2 (88.).


TuS Lindlar II – Montania Kürten 1:1 (0:0).

Im Spitzenduell der Staffel 2 empfing der Tabellendritte den Zweitplatzierten. „In der ersten Halbzeit war das ein Abtasten auf ganz hohem Niveau“, meinte TuS-Co-Trainer Sebastian Reif. Kurze Aufregung gab es, als Lindlar ein Abseitstor erzielte. Direkt nach dem Wiederanpfiff schoss Nico Klein einen regulären Treffer. „Danach haben wir uns leider zu weit hinten reindrängen lassen“, hätte sich Reif mehr Entlastung für die Defensive gewünscht. Kürten traf zum Ausgleich und war drauf und dran, die Partie zu drehen. Die Lindlarer Reserve fing sich wieder und in der Schlussphase hatten die Hausherren drei gute Einschussmöglichkeiten. „Letztlich ist das Remis gerecht“, so Reif.

Tore
1:0 Nico Klein (47.), 1:1 (61.).


DJK Wipperfeld – TV Klaswipper 8:1 (3:0).

Kuriose Treffer bei Wipperfelds Kantersieg (zum Bericht).

Ergebnisse und Tabelle Staffel 2