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Herzig schießt die Wölfe ab

uk; 13. Apr 2019, 15:26 Uhr
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Herzig schießt die Wölfe ab

uk; 13. Apr 2019, 15:26 Uhr
Gummersbach - Die Handballer des VfL Gummersbach II bleiben in der 3. Liga die Mannschaft der Stunde - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Uli Klein

SG Menden Sauerland Wölfe - VfL Gummersbach II 27:30 (15:16).

Sie sind einfach nicht stoppen: Auch die bekanntermaßen heimstarken Sauerland Wölfe mussten sich am Freitagabend  dem VfL Gummersbach II geschlagen geben: Die "Mannschaft der Stunde" feierte mit dem 27:30 in Menden den achten Erfolg in den vergangenen neun Punktspielen. "Was die Jungs derzeit abziehen, ist einfach nur klasse", lobte VfL-Trainer Maik Thiele die Seinen nach dem erneuten Auswärtscoup denn auch und ergänzte: "Selbst, wenn es einmal enger wird, können sie immer noch einen draufsetzen. Ausdruck eines gesunden Selbstvertrauens, das sich die Spieler in den Trainingseinheiten erarbeitet haben."


Tatsächlich lieferten sich die Gastgeber und die Gummersbacher lange Zeit eine völlig ausgeglichene Partie, in der sich kein Team wirklich absetzen konnte. Über 4:4 (6.), 12:12 (18.) und 21:21 (43.) war bis in die Schlussphase hinein jedenfalls unklar, wer die Kreissporthalle an der Werler Straße am Ende des Matches als Sieger verlassen würde. Dann aber gelang es den Gästen, bis zur 52. Minute (24:27) erstmals einen etwas deutlicheren Vorsprung herauszuwerfen und diesen Bonus bis zur Schlusssirene sicher zu behaupten. Entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatte der eingewechselte Keeper Rene Krouß, der mehrfach glänzend parierte. Und auch Fynn Herzig überzeugte einmal mehr hundertprozentig. Nachdem der Rückraumspieler schon in jüngerer Vergangenheit als Torschütze geglänzt hatte, überragte er auch in Menden und brachte die Wölfe mit 13 Feldtoren quasi im Alleingang zur Strecke. Da auch Herzigs Mitstreiter - wie seit Wochen - eine grundsolide Vorstellung anboten, ging der nächste doppelte Punktgewinn  für  die Oberbergischen völlig in Ordnung.

VfL II: Fynn Herzig (13), Shawn Pauly (5), Jonas Stüber, Tobias Weiler (je 3), Malte Meinhardt, Pierre Busch (je 2), Fynn Gonschor, Tom Kiesler (je 1)

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