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Städtebauförderung: 16,7 Millionen Euro erhält Oberberg

nh; 13. Apr 2017, 14:30 Uhr
Symbolfoto.
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Städtebauförderung: 16,7 Millionen Euro erhält Oberberg

nh; 13. Apr 2017, 14:30 Uhr
Oberberg - Die Städtebauförderung in NRW befindet sich auf Rekordniveau - Sieben oberbergische Kommunen erhalten Finanzspritzen - Mit 5,2 Millionen Euro bekommt Waldbröl die größte Einzelsumme.
Von Nils Hühn

Fast jede zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen erhält in diesem Jahr Mittel für städtebauliche Erneuerung und Entwicklung. Im Oberbergischen Kreis sind es sieben der insgesamt 13 Kommunen, die sich über die Fördermittel freuen dürfen. Die Lebensqualität und der soziale Zusammenhalt der Menschen sollen durch die Maßnahmen verbessert werden, weshalb Land, Bund und EU in diesem Jahr Hunderte Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur investieren. 185 Städte und Gemeinden in NRW erhalten für insgesamt 243 Projekte Städtebaufördermittel.

Anlässlich der heutigen Programmveröffentlichung sagte Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Die Kommunen in NRW stehen vor großen Herausforderungen – wir wollen, dass unsere Stadtviertel und Wohnquartiere auch in Zukunft eine Heimat für ganz unterschiedliche Menschen bieten, für Junge und Alte, für Reiche und Arme, für Einheimische und Zugewanderte.“ An der Finanzierung der im Programm vorgesehenen Investitionen in Höhe von 430 Millionen Euro beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 175 Millionen Euro, die Bundesrepublik Deutschland mit 134 Millionen Euro, die EU mit 16 Millionen Euro und die Kommunen mit 105 Millionen Euro.


Im Oberbergischen Kreis bekommt die Stadt Waldbröl mit 5,2 Millionen Euro die größte Einzelsumme für die energetische Sanierung und Modernisierung des Hallenbades an der Vennstraße. „Es war ein großes Stück Arbeit, aber wir haben ein hervorragendes Konzept vorgelegt und hatten Unterstützer in allen Reihen“, freut sich Bürgermeister Peter Koester, dass die Fördersumme exakt der Summe entspricht, die sich die Waldbröler gewünscht hatten. Auch sein Wiehler Amtskollege Ulrich Stücker ist begeistert über den positiven Bescheid aus Düsseldorf: „Damit wurden alle unseren eingereichten Projekte bewilligt“, erhalten die Wiehler über zwei Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt der Gymnasium-Sanierung und Gelder für die Erstellung von Konzeptionen und Wettbewerbe der Stadtentwicklung. Gleich zwei Großprojekte der Kreisstadt wurden ebenfalls positiv beschieden.

Übersicht der Städtebauförderung im Oberbergischen Kreis
Gummersbach: 2,1 Millionen Euro (u.a. Umbau Bismarckplatz)
Gummersbach: 2 Millionen Euro (u.a. Umgestaltung öffentlicher Raum)
Morsbach: 2 Millionen Euro (u.a. Erweiterung Schulzentrum)
Nümbrecht: 428.000 € (u.a. Quartiersmanagement)
Reichshof: 1,3 Millionen Euro (u.a. Neubau Jugendpark)
Waldbröl: 5,2 Millionen Euro (Sanierung Hallenbad)
Wiehl: 2,2 Millionen Euro (u.a. Sanierung Gymnasium)
Wipperfürth: 1,5 Millionen Euro (u.a. Umgestaltung Marktplatz).