Archiv

Trockenes Wetter lockte viele Gäste an

Red; 4. Dec 2016, 20:50 Uhr
Bilder: Michael Kleinjung (1, Galerie 1-20), Michael Gauger (2, Galerie 21-31), Oliver Müller (3, Galerie 32-49), Friederike Klein (4, Galerie 50-83), privat (Eichenwald) ---- Die Weihnachtsmärkte im Oberbergischen profitierten am Wochenende vom guten Wetter.
ARCHIV

Trockenes Wetter lockte viele Gäste an

Red; 4. Dec 2016, 20:50 Uhr
Oberberg - Auch am 2. Adventswochenende waren die Weihnachtsmärkte im Oberbergischen gut besucht (AKTUALISIERT).
Weihnachtsmarkt am „Oberbergischen Dom“

In einem stimmungsvollen Ambiente rund um den „Oberbergischen Dom“ in Gummersbach luden auch in diesem Jahr zahlreiche Vereine, Anlieger sowie Kunsthandwerker zum Schlendern und Schlemmen ein. Dabei wurde den Besuchern ein buntes Potpourri aus adventlichen Dekorationen, weihnachtlichen Geschenkartikeln sowie kulinarischen Offerten angeboten. Bereits zum vierten Mal war der Rotaract Club Oberberg auf dem Weihnachtsmarkt vertreten.


„Den Verkauf von 600 Cake-Pops im vergangenen Jahr wollen wir an diesem Adventswochenende unbedingt übertreffen“, legte Monika Neumann als Präsidentin des Clubs die Messlatte deutlich höher. So stehen insgesamt 800 weihnachtlich verzierte Kuchenlollis zum Verkauf, deren Erlös den Klinikclowns zugutekommen wird. Auch die Erlöse des Lions Club Gummersbach-Aggertal durch den Verkauf von Käse und Wein werden wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt. „Wir unterstützen die Oberbergische Tafel, den Verein nina + nico sowie den Förderkreis für Kinder, Kunst und Kultur. Deshalb hoffen wir am Sonntag ausverkauft zu sein“, so Vizepräsident Siegfried Stumpf. Allerdings müssen die Gummersbacher in diesem Jahr aufgrund der sich ausbreitenden Vogelgrippe auf die allseits beliebte Gänseparade verzichten.

Doch auch der kleine Streichelzoo mit Ziegen und Kaninchen erfreut sich bei den jüngeren Besuchern großer Beliebtheit. Darüber hinaus bietet die Evangelische Kirchengemeinde mit Blick auf das Reformationsjubiläum ein umfangreiches musikalisches Programm an. Zu den Höhepunkten zählt dabei das „Weihnachtsoratorium zum Mitsingen“, welches am Samstag sowie am Sonntag um 17 Uhr im „Oberbergischen Dom“ stattfinden wird.



Familienflair auf dem Wipperfürther Marktplatz

Der Verein zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, kurz ESW, veranstaltete am 2.Adventswochenende erneut das Wipperfürther Weihnachtsdorf. Viele Aussteller, Händler und einige Vereine hatten ein ansprechendes Warenangebot für die Besucher parat. Die liebevoll dekorierten Holzhütten auf dem Marktplatz boten ein besonderes, geradezu familiäres Flair. „Überschaubar, aber sehr liebevoll und gemütlich“ bezeichnete eine Besucherin den kleinen Weihnachtsmarkt.

Selbstgemachtes, Deko, Strickwaren, gezogene Kerzen und natürlich die beliebten Warmgetränke, wie Feuerzangenbowle, Glühwein oder Punsch ließen bei den herrschenden Minustemperaturen die richtige Stimmung aufkommen. Für die Kleinen waren zwei Kinderkarussells der absolute Anziehungsmagnet. Nachdem freitags gemeinsam der große Baum geschmückt worden war, konnte man sich das gesamte Wochenende nach Herzenslust auf die Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken machen. Auf der kleinen Bühne führte das "Märchenensemble Schneewippchen" das Stück „Frau Holle“ auf. Wer noch Lust hat, kann auch am Sonntag in der Hansestadt vorbeischauen. Nicht nur der Einzelhandel hat die Türen geöffnet, auch der Nikolaus kommt am Nachmittag auf einen Besuch vorbei.


Tolle Stimmung beim „Hüttenzauber“ in Hückeswagen

Der traditionelle „Hüttenzauber“ der Schloss-Stadt startete am Freitag des zweiten Adventswochenendes bei besten Wetterbedingungen und zahlreiche Gäste stürmten die Islandstraße. Auch in diesem Jahr hat die sich die Arbeitsgruppe des Stadtmarketings ein abwechslungsreiches Programm und tolle Angebote für die Adventszeit organisiert.

[Feierliche Stimmung verbreiteten die vielen Lichterketten und beleuchtete Tannenbäume auf dem Weihnachtmarkt]

Bei festlicher Beleuchtung gab es wieder ein breites Angebot von liebevoll gefertigten Handarbeiten bis zu weihnachtlichen Holzdekorationen. Auch kulinarisch wurde die ganze Palette von Grünkohl bis zu Scampispießen abgedeckt. Ebenfalls schon Tradition hat der Fackelzug zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts am Freitag. Begleitet von Nikolaus und Christkind, startete der Zug am Schloss und führte bis zum Wilhelmsplatz. Der Nikolaus besuchte den Weihnachtsmarkt und am Sonntag gab es für Kinder wieder die Möglichkeit, in einer Kutsche mit dem Mann in Rot über die Bahnhofstraße zu fahren. Musikalisch tauchte eine fünfköpfige Musikergruppe den Markt in weihnachtlichen Klänge. Erstmals wurde eine lebendige Krippe mit Unterstützung des Vereins „Lebendige Inklusion“ auf dem Wilhelmsplatz umgesetzt. Echte Tiere warteten zusammen mit Maria und Josef auf die kleinen Besucher um gemeinschaftlich Weihnachtslieder anzustimmen. Die Einzelhändler lockten mit attraktiven Angeboten am verkaufsoffenen Sonntag, und so gab es für jeden Besucher reichlich Anlass, das besondere Flair des „Hüttenzaubers“ zu genießen.


Besinnliches Weihnachtsdorf in Odenspiel

Hoch oben auf dem Siloturm winkte von weitem schon der große und leuchtende Nikolaus den Besuchern zu. Und wenn sich diese dem traditionsreichen Hof Dissmann in Odenspiel näherten, wurden sie vom weihnachtlichen Duft der frisch geschlagenen Tannen und unzähligen Kerzenlichtern empfangen.



Zur Adventszeit verwandelt sich der Hof seit 14 Jahren immer mehr in ein Weihnachtsdorf. Jedes Jahr lässt sich das Weihnachtsteam um Lars Dissmann etwas Neues einfallen. In und um die große Scheune fanden die Besucher ausgesuchte Handwerks- und Kunsthandwerkskunst sowie besondere kulinarische Köstlichkeiten aus der heimischen Region. Auch in den Räumen von Haus Odenspiel der Fuchsberger Jugendhilfe gab es viel zu entdecken. „Nach unseren Nussecken werden wir schon gefragt bevor der Stand steht“, sind zum Beispiel Justin und Kevin ein wenig stolz.

Die Kinder und Jugendlichen bieten verschiedenes Weihnachtsgebäck sowie viel Selbstgebautes an. Draußen stand in diesem Jahr eine originale Jurte aus Kirgistan, in der verschiedene Handarbeiten aus Filz und Wolle angeboten wurden. Wer etwas Rast brauchte, der fand draußen zwischen den Weihnachtsbäumen an Feuerschale oder Feuertonne mit Tisch oder zum Beispiel in der gemütlichen Glühweinscheune seinen Platz. Hier fuhr auch zum Zeitvertreib für die Kleinen die Kindereisenbahn.

Das Weihnachtsdorf ist noch am 10. und 11. Dezember sowie am 17. und 18. Dezember von jeweils 11 bis 20 Uhr geöffnet. Zum Abschluss steigt am 17. Dezember um 20 Uhr die „Warten aufs Christkind-Party“.  

Wiehler Weihnachtsmarkt rund ums Rathaus

Treppauf und treppab ging es beim Wiehler Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus und die frisch renovierte evangelische Kirche. Weihnachtlich und festlich dekorierte Stände und Holzbuden weckten die Neugier der Besucher und luden zum Verweilen ein. Bei der Mukoviszidose-Selbsthilfe gab es zum Beispiel das Magische Büttinghausener Wettermännchen von Konstrukteur Reinhold Heske.

Ob Regen oder Sonnenschein, es zeigt das oberbergische Wetter genau an und fand reißenden Absatz. Der gemeinnützige Verein Dreisbach bot zahlreiche selbst gebastelte Winter- und Weihnachts-Deko-Artikel an. „Der Erlös ist zur Renovierung des eigenen Dorfhauses gedacht“, verriet Daniela Fischer. Zumal auch eine neue Heizung vonnöten ist.
 Erst letzte Woche hatte die Nachbarschaft um Edgar Bergerhoff, Reinhard Döhl, Bernhard und Florian Kocher 21 Hindelanger Bergkäse-Räder geholt. Seit 26 Jahren schon verkaufen sie ihn für einen guten Zweck auf dem Weihnachtsmarkt. 2016 komme der Erlös der Wiehler Tafel und den „helfenden Händen Oberberg“ zugute, erzählte das Quartett. 200 frisch geräucherte Forellen aus heimischen Gewässern gab es beim Tennis-Club Wiehl. Der markante Duft ließ vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Im alten Kurpark lockten Kinderkarussell und „Naturerlebnis Greifvogel“ viele kleine und große Besucher an. Hier hielt auch Hans Rahn vom Imkerverein Wiehl leckeren heimischen Honig und Kerzen bereit. Bei bestem Wetter mit frostigen Temperaturen genossen die Wiehler und Oberberger den gemütlichen Weihnachtsmarkt, an dem sich die Geschäftsleute mit dem verkaufsoffenen Sonntag beteiligten.  

2. Weihnachtsmarkt im Eichenwald

Der Waldfestplatz, liebevoll gestaltet von den Mitgliedern vom Verschönerungsverein Remerscheid, bot den Besuchern eine familiäre, gemütliche und vor allem weihnachtliche Atmosphäre. Zehn Aussteller boten Köstlichkeiten und weihnachtliche Dekorationen an. Wärmende Feuertonnen, Lichterglanz, der Duft nach Leckereien und mittendrin ein Weihnachtsbaum zogen viele kleine und große Besucher an. Mit musikalischer Begleitung kam der Nikolaus, verteilte süße Geschenke und sorgte bei den kleinen Besuchern für große Augen. „Schon ab 15 Uhr waren viele Besucher da“, freute sich Karl Kammerer, 1.Vorsitzender. Insbesondere der Glühwein erfreute sich großer Beliebtheit. Grillwürste und Glühwein waren kurzfristig sogar ausverkauft, die fleißigen Helfer bekamen jedoch bald Nachschub. Die hausgemachten Reibekuchen schmeckten den Besuchern ebenfalls so gut, dass sie schon bald ausverkauft waren.