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Musikalischer Frühschoppen des Bielsteiner Männerchores

uh; 10. Nov 2014, 09:40 Uhr
Bilder: Martin Hütt --- -Crashendo und der Bielsteiner Männerchor sangen die Zugabe gemeinsam.
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Musikalischer Frühschoppen des Bielsteiner Männerchores

uh; 10. Nov 2014, 09:40 Uhr
Wiehl - Der A-cappella-Chor Crashendo war beim Bielsteiner Männerchor zu Gast - ein musikalisch reizvolles Zusammentreffen.
Der Bochumer A-cappella-Chor Crashendo hatte die Einladung nach Bielstein gerne angenommen. Gemeinsam mit dem Bielsteiner Männerchor und dem Duo Ossig/Fischdick traten sie in der Aula der Realschule auf. Schirmherr war Dr. Axel Haas, Geschäftsführer der Erzquell Brauerei.  „Es grüßen euch mit Herz und Hand, die Sänger aus dem Bielsteiner Land“. Das war die musikalische Begrüßung zu einem sehr abwechslungsreichen Konzert. Auf dem Programm des Männerchores standen neben klassischen Musikstücken von Kurt Lissmann, Eichendorff und Arnold Kempkens auch moderne Stücke. Chorleiter der Bielsteiner Sänger ist Karsten Rentzsch, der mit 25 Jahren wohl der jüngste Chorchef im Oberbergischen Kreis ist.


[Chorleiter Karsten Rentzsch.] 

Crashendo, nach eigenen Angaben bekannt für Skandale, hat sich 2008 selbst den Titel „Bochums bester Chor“ verliehen. Die 18 Sängerinnen und Sänger waren ein krasser Gegensatz zu den Bielsteinern. Mit Liedern, die sehr eigenwillig vorgetragen wurden, beeindruckten sie die Besucher ebenso, wie mit der Auswahl der Musikstücke. „Variationen über Schuberts Forelle“ und „Coco mit dem schwarzen Chapeau“ sind bei Konzerten nicht oft zu hören.



Das Duo Ossig/Fischdick rundete das Programm mit klassischen Musikstücken ab. Konrad Ossig aus Waldbröl ist Berufsmusiker, Musiklehrer und seit 2005 Hersteller von Klarinetten- und Saxophonblättern. Zusammen mit Marco Fischdick aus Wiehl (Klavier) boten sie dem Publikum eher „dezente Töne“. Bei dem Stück „Somewhere over the Rainbow“ summten einige Besucher leise mit.


[Crashendo, der Bochumer A-cappella-Chor.]

Nach der Pause überraschte der Männerchor die Gäste mit Songs von Reinhard Mey, Phil Collins, den Toten Hosen und Udo Jürgens. Nach dem Lied „Ich war noch niemals in New York“,  das Rentzsch auf dem Klavier spielte, wurde ihm anschließend ein weißer Bademantel gereicht, so wie bei den Konzerten mit Udo Jürgens.  Die Interpretationen von Crashendo waren nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert. Das Highlight war „Schuld war nur der Bossa Nova“. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus und bekam natürlich eine Zugabe. Crashendo und der Männerchor sangen gemeinsam das Lied „Wenn wir uns wiedersehen“.