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Fast alle Fahrer sahen die Zielflagge

nh; 16. Jun 2014, 12:00 Uhr
Bilder: Nils Hühn, Michael Gauger (Galerie: 42 bis 96) --- Wer auf dem Bielsteiner Waldkurs als Erstes die schwarz-weiß karierte Flagge sieht, hat allen Grund zum Jubeln.
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Fast alle Fahrer sahen die Zielflagge

nh; 16. Jun 2014, 12:00 Uhr
Wiehl - Auf dem Bielsteiner Waldkurs verlief das Wochenende des ADAC MX-Cup ganz nach den Vorstellungen der Veranstalter: Tolles Wetter, spektakuläre Positionskämpfe, kaum Unfälle und viele Zuschauer (AKTUALISIERT, 99 Bilder).
Von Nils Hühn

Während die letzten Rennen des ersten Renntags noch auf dem Bielsteiner Waldkurs liefen, zog Robin Hannes, Pressesprecher des MSC Drabenderhöhe-Bielstein, bereits ein positives Fazit. „Das Wetter ist optimal und die Strecke auch“, hatte das MSC-Team viele Stunden investiert, um für die zahlreichen Motorsportler ideale Bedingungen zu schaffen. Da viele Helfer fehlten, wurde am Freitag bis tief in die Nacht und wieder am frühen Samstagmorgen an der Strecke gewerkelt.


[Der Engelskirchener Marvin Müller landete im 1. Rennen auf Platz zwei. Nach Platz vier im zweiten Lauf reichte es für Gesamtrang drei.]

Die Arbeit hatte sich aber gelohnt und so kamen schon am Samstag viele Zuschauer an die Rennstrecke. „Normalerweise ist der Sonntag unser starker Tag“, so Hannes. Und dies bestätigte sich auch. Die Veranstalter konnten über das gesamte Rennwochenende 1.000 Besucher zählen. Die Motorsport-Fans, die sich einen Platz am Waldkurs gesichert hatten, wurden belohnt. In den verschiedenen Klassen lieferten sich die Fahrer packende Duelle. Spektakuläre Sprünge oder tolle Kurvenfahrten, wie in der berüchtigten Asbi-Kurve kurz nach dem Start, verlangten den Motocrossern alles ab. Unfälle gab es aber kaum zu beklagen, berichtete Hannes. Kurz nach seiner Aussage überschlug sich zwar ein Seitenwagen, aber in diesem Fall wurde niemand verletzt. Erwischt hatte es später zwei Bielsteiner Fahrer. Daniel Schumacher und Hannes Schmidt aus dem MSC-Vorstand brachen sich bei ihren Rennen die Hand.


[Wenn die Gespanne kurz nach dem Start in die Asbi-Kurve abbiegen, wird es eng.]

Im Startbereich, mit den vielen Bäumen, war die Strecke noch etwas feuchter, aber im weiteren Verlauf musste der Untergrund gewässert werden. Dennoch staubte es sehr, wenn die Maschinen über den Waldboden rasten. Am Sonntag führte die sehr trockene Strecke zu einem Abbruch des Qualifyings bei den Quads. Aber dies blieb der einzige Abbruch, an einem sonst sehr ruhigen Wochenende für die Rennleitung. Unter den insgesamt knapp 400 Startern waren auch 30 bergische Rennfahrer, die teilweise sehr gute Ergebnisse erzielten. Besonders erwähnenswert war die Leistung von Sören Strauß, der in der höchsten Leistungsklasse auf Platz drei landete, obwohl er erst zum Pflichttraining erschien. Der zwölfjährige Ben Hess schaffte es mit seiner 65ccm-Maschine ebenfalls auf Platz drei, obwohl das MSC-Talent in einer Klasse startete, in der die Fahrer älter und mit größeren Motorrädern unterwegs waren.

Ergebnisse von Samstag
Ergebnisse von Sonntag