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Windfangbrand: 30-Jähriger festgenommen

ls; 29. Nov 2018, 13:45 Uhr
Bilder: Michael Gauger --- Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle.
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Windfangbrand: 30-Jähriger festgenommen

ls; 29. Nov 2018, 13:45 Uhr
Engelskirchen - Bei einem Feuer in Ründeroth wurde eine Person vermisst, später aber unverletzt gefunden - Mann wehrte sich heftig gegen seine Festnahme (AKTUALISIERT).
+++ 2. Meldung (heute, 13:45 Uhr)+++

Noch während der Löscharbeiten während des Brandes gestern meldeten Zeugen, dass sich ein Mann, mit einem Beil bewaffnet, von dem brennenden Haus kommend in einer kleinen Hütte in der Nähe verschanzt hätte. Polizisten trafen dort auf einen 30-jährigen Engelskirchener. Er hatte ein rostiges Fleischerbeil bei sich und bedrohte die Beamten plötzlich mit einem Messer. Den Einsatzkräften gelang es, den 30-Jährigen davon zu überzeugen, seine Waffen beiseitezulegen.

Die Ordnungshüter nahmen ihn fest und legten ihm Handschellen an. Dabei drohte er den Polizisten erneut, wehrte sich gegen seine Festnahme und trat nach einem der Beamten. Der 30-Jährige wurde zunächst ins Gewahrsam nach Gummersbach gebracht, wo eine Zwangseinweisung in eine Fachklinik eingeleitet wurde. Das Ordnungsamt Engelskirchen sorgte für die Unterbringung des Mannes. Zur Brandursache dauern die Ermittlungen an.

+++ 1. Meldung (gestern, 16:25 Uhr)+++

Heute Mittag gegen 13:30 Uhr wurden die Löschzüge Engelskirchen und Ründeroth sowie die Löschgruppe Osberghausen zu einem vermeintlichen Kellerbrand nach Ründeroth gerufen. Beim Eintreffen der Wehrleute stand jedoch ein Windfang im Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Hagen“ in Flammen. Die Bewohner hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht. Nach Informationen der Feuerwehr war ein Mieter aber zunächst verschwunden. Die Wehrleute starteten daraufhin die Suche nach dem Mann, der kurze Zeit später in der Nähe des Grundstücks gefunden wurde.   

Warum sich die Person entfernt hatte, konnte Einsatzleiter Frank Reuter nicht sagen. Die Flammen hatten die etwa 50 Brandbekämpfer, trotz der starken Rauchentwicklung, mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache konnte Reuter noch keine Angaben machen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.   

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