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Amerikanischer Sportwagen wird ein Raub der Flammen

ch; 10. Feb 2019, 14:15 Uhr
Bilder: Feuerwehr Lindlar --- Die Corvette und Teile der Garage standen beim ersten Löschangriff bereits lichterloh in Flammen.
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Amerikanischer Sportwagen wird ein Raub der Flammen

ch; 10. Feb 2019, 14:15 Uhr
Lindlar – Bei einem Garagenbrand in Schmitzhöhe wird eine Corvette komplett zerstört und ein Smart schwer beschädigt – Feuerwehr kann Übergriff der Flammen auf Nachbarhäuser verhindern.
Ein vermeintlicher Stromausfall hatte am Samstagabend für den Bewohner eines Hauses in Schmitzhöhe gravierende Folgen. Als plötzlich Fernseher und das Licht gegen 21:40 Uhr erloschen, machte der Mann sich auf Ursachensuche in seinem Anwesen im Leienhöher Weg. Als er nach draußen ging, bemerkte er bereits dichten Rauch aus seiner Doppelgarage dringen. Sofort rief er die Feuerwehr, die mit dem Löschzug Lindlar und der Löschgruppe Hohkeppel ausrückte. [Die Doppelgarage brannte zu großen Teilen aus.] Die alarmierten Kameraden öffneten das Garagentor und begannen sofort mit einem Löschangriff. „Es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus sowie ein großes Holzgartenhaus übergreifen könnten“, berichtet Zugführer Hans Peter Scheurer. Darum habe man sofort entsprechende Riegelstellungen aufgebaut. Im Innenangriff gingen zwei Trupps unter Atemschutz derweil gegen den Brand vor, zwei weitere agierten von außen. Vom hinteren Bereich der Doppelgarage hatte sich das Feuer auf das Gebäudeinneren ausgebreitet. Eine geparkten Corvette C4 stand bereits lichterloh in Flammen, auch ein abgestellter Smart war durch die Hitzestrahlung schon schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach rund 20 Minuten hatten die 35 Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Axel Richerzhagen den Brand unter Kontrolle. Zum besseren Ablöschen von Glutnestern wurde der amerikanische Sportwagen aus der Garage gezogen. Gegen 23 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrleute beendet. Der Schaden ist beträchtlich und liegt nach ersten vorsichtigen Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, sodass der Rettungsdienst unverrichteter wieder abrücken konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zu diesem Artikel werden keine Leserkommentare freigeschaltet.