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1.000 Dörfer dürfen durchstarten

nh; 4. Aug 2016, 14:00 Uhr
Bild: Nils Hühn --- Die wichtigsten Köpfe der LEADER-Region „Oberberg – 1.000 Dörfer eine Zukunft“ vorm Landschaftshaus auf Schloss Homburg. Von links: Gabriele Graf (Vorstand), Jens Eichner (Vorstand), Regionalmanagerin Christiane Mattil, Hilko Redenius (Vorstandsvorsitzender) und Regionalmanager Jan Foerster.
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1.000 Dörfer dürfen durchstarten

nh; 4. Aug 2016, 14:00 Uhr
Oberberg - Die LEADER-Region „Oberberg – 1.000 Dörfer eine Zukunft“ hat mit Christiane Mattil und Jan Foerster zwei Regionalmanager, die die Projekte koordinieren werden - 3,1 Millionen Euro Fördergelder stehen bereit.
Von Nils Hühn

„Jetzt starten wir richtig durch“, erklärte Jens Eichner, Leiter der Kreis- und Regionalentwicklung des Oberbergischen Kreises. Er gehört zum dreiköpfigen Vorstand des Kulturlandschaftsverbandes Oberberg e.V., der bereits im April gewählt wurde. Seit Anfang Juni arbeiten zudem Christiane Mattil und Jan Foerster als Regionalmanager für das LEADER Projekt „Oberberg – 1.000 Dörfer eine Zukunft. Damit sind wichtigsten Positionen besetzt. Zusammen mit dem erweiterten Vorstand, bestehend aus 25 Personen, bilden sie das Entscheidungsgremium.


Und es müssen einige Entscheidungen getroffen werden, um an die bereitstehenden 3,1 Millionen Euro aus dem Fördertopf der Bezirksregierung Köln zu kommen. Unter anderem muss die Entwicklungsstrategie von 2015 aktualisiert, weiterentwickelt und konkretisiert werden. Auch die Förderkonditionen müssen festgelegt werden. Mit bis zu 65 Prozent können die Projekte gefördert werden. Die genaue Quote wird bei der Mitgliederversammlung am 28. September auf Schloss Homburg festgelegt.

Mitmachen bei den LEADER-Projekten kann derweil jeder. Neben Kommunen und Vereinen können auch Privatpersonen ihre Ideen einreichen. Sie sollten die Region allerdings positiv und nachhaltig entwickeln. Bei der Mitgliederversammlung wird auch ein Fragebogen ausgehändigt, an dem sich bereits grob ablesen lässt, ob das eigene Projekt Chancen hat, gefördert zu werden. Eine Mitgliedschaft im Kulturlandschaftsverbandes Oberberg, die kostenlos ist, ist nicht notwendig. Die beiden Regionalmanager helfen bei der Antragsstellung, denn hier müssen viele Vorgaben beachtet werden. Theoretisch kann man bis 2020 Projektideen einreichen. Da es aber in der Regel lange dauert, bis ein Projekt auch umgesetzt ist, sollte man nicht zu lange warten.

Kommunen der LEADER-Region „Oberberg – 1.000 Dörfer eine Zukunft“
Bergneustadt
Engelskirchen
Gummersbach
Lindlar
Morsbach
Nümbrecht
Reichshof
Waldbröl
Wiehl