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Kaffee, Kakao und Glühwein wärmten von innen

Red; 8. Dec 2014, 10:50 Uhr
Bilder: Jessica Schöler (Galerie 1-14), Michelle Grebe (Galerie 15 -24), Martin Hütt (Galerie 25-39), Christian Melzer (Galerie 40-54).
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Kaffee, Kakao und Glühwein wärmten von innen

Red; 8. Dec 2014, 10:50 Uhr
Oberberg - Trotz der eisigen Temperaturen am Nikolaus-Wochenende herrschte bei den Weihnachtsmärkten in der Region ein großer Besucherandrang (AKTUALISIERT).

Bergneustadt (Othetal)



Mehrere Stände mit selbst gefertigten Handwerksarbeiten, Dekorationen und Strickwaren empfingen die Besucher des Othetaler Weihnachtsmarkts . Bei einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch verweilten Jung und Alt lange auf dem Platz hinter dem Bürgerhaus Neuenothe. In gemütlicher, aber vor allem weihnachtlicher Atmosphäre ließen sich die Besucher allerhand Leckereien schmecken. Frischgebackene Waffeln von einem befeuerten historischen Eisen, Reibekuchen und Würste sorgten für einen vollen Magen. Neben Schlemmereien boten die Veranstalter von den Othetaler Heimat-Freunden ein buntes Rahmenprogramm.   



Eine eigens für den Markt gegründete Weihnachts-Rockband heizte den Besuchern bei kühlen Temperaturen ein. Die „Jingle Balls“ hatten bekannte Stücke wie „Little Drummer Boy“ oder „I wish it could be christmas“ im Gepäck, brachten aber auch kölsche Klassiker und altbewährte Rocksongs auf die Bühne. Zwischen den musikalischen Einlagen konnten sich die Erwachsenen beim Weihnachtsbaum-Weitwurf erproben. Mit Ehrgeiz wurde der Tannenbaum über den Platz geschleudert und erreichte Weiten zwischen drei und acht Metern. Die Kinder durften sich derweil beim Ponyreiten austoben und wurden nachher vom Nikolaus höchstpersönlich mit kleinen Präsenten beschenkt.


Gummersbach

Bei der Weihnachtsmarkteröffnung am Freitag vor dem zweiten Advent in der Marktstraße sorgten der Gänsemarsch und Glühwein für eine gute Einstimmung auf den Nikolaustag.  Mit insgesamt 37 Ständen rund um die evangelische Kirche in der Gummersbacher Innenstadt wurden weihnachtliche Köstlichkeiten angeboten. Drumherum bestand die Möglichkeit, sämtliche Weihnachtseinkäufe zu erledigen, um die Liebsten glücklich zu machen. Die aufwendig dekorierten Buden, der Plätzchen- und Glühweinduft und die Weihnachtslieder sorgten für eine schöne Weihnachtsstimmung.

Der Erlös des Weihnachtsmarktes, der von der Citymanagement GmbH organisiert wird, kommt fast ausschließlich karitativen Zwecken zu Gute. Die 37 Stände wurden von der evangelischen Kirche, verschiedenen Vereinen und Institution sowie auch einzelnen Privatpersonen geführt. Das Highlight vor allem für die jüngeren Besucher waren aber der Marsch der Gänse sowie die Chorauftritte in der evangelischen Kirche.



Hückeswagen

Er hat fast schon Tradition, der „Hüttenzauber“ in der Hückeswagener Innenstadt am zweiten Adventwochenende. Dicht aneinander standen die Holzhütten rund um den Wilhelmplatz hinauf bis in die Islandstraße. Angeboten wurde ein breites Sortiment an weihnachtlichen Artikeln, wie Handarbeiten, Plätzchen und selbstgekochter Marmelade und natürlich Dekoration für die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest. Süße Waffeln, deftige Reibekuchen, zünftiger Eintopf und  würziger Grillschinken dufteten verführerisch und lockten die Besucher an.

Die „Nähfüchse“ aus Bochum waren zum ersten Mal in Hückeswagen. Neben Handarbeiten wie Hüftschmeichlern und Stulpen zum Wärmen boten sie auch laktosefreie und vegane Liköre an. An einem anderen Stand konnte man Stockbrot selbst machen und sich gleichzeitig am offenen Lagerfeuer wärmen. Ganze Bauernschinken wurden gegrillt und mit Krautsalat portionsweise verkauft. Die Goldschmiede Werkstatt Rehn aus Hückeswagen hatte mit dem Altstadtring, einem bergischen Schmuckstück aus eigener Werkstatt, ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk im Angebot. Auf dem Wilhelmplatz konnte man einem Drechsler über die Schulter sehen. Aber auch größere Holzdekoration, gefertigt mit der Kettensäge, konnte man kaufen. „Alles, was ich hier verkaufe, stammt von Bäumen hier aus der Gegend“, betonte Daniel Delissen aus Wermelskirchen.    


  
Lindlar (Hohkeppel)

Nach dem Motto „Klein, aber fein“ präsentierte sich der Hohkeppeler Adventsbasar vor und im „Weissen Pferdchen“, welcher gemeinschaftlich vom Heimatverein Hohkeppel und dem Verein „HoH-Kultur“ mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern veranstaltet wurde. Zu sehen gab es einiges, so zum Beispiel unterschiedliche handgefertigte Artikel wie Weihnachtsplätzchen und Weihnachtssterne, Schmuck und Weihnachtsdekoration. Waffeln und Kuchen sowie Kaffee und Glühwein sorgten für innere Wärme und die kleinsten Besucher durften sich nachmittags auf den Nikolaus freuen.

 
Vor dem ältesten Gebäude in Lindlar gab es einen Weihnachtsbaumverkauf und Leseratten stöberten und schmökerten auf dem Bücherflohmarkt der Bücherei. Der örtliche  Kindergarten steuerte Bollerwagen voll mit selbstgenähten Textilien bei. Angela Farber, Vorsitzende HoH-Kultur, und Evelyn Cölln, Projektleiterin des Heimatvereins, lobten die Arbeit der Helfer und die Mitarbeiter der Bücherei luden die Kinder zu einer weihnachtlichen Lesestunde ein. Zahlreiche Bewohner aus dem Ort nutzen den kleinen Basar für ein gemütliches Treffen der Nachbarn im tollen, feierlichen Ambiente.

Reichshof (Odenspiel)


Tannennadelduft und Kerzenlicht zogen die Besucher der „Odenspieler Weihnacht“ an diesem Wochenende magisch an. Zahlreiche kleine und große Weihnachtsbäume säumten die Wege rund um den Hof Dissmann. Da fiel die Wahl schwer, welcher zu Weihnachten den Weg ins heimische Wohnzimmer fand. Wer mochte, konnte das begehrte Grün auch selbst schlagen. Während die Erwachsenen bei duftendem Glühwein und kulinarischen Genüssen noch überlegten, genossen die Kinder das Stockbrot am Lagerfeuer mit Kinderpunsch, fuhren mit der Kindereisenbahn oder waren im kleinen Streichelzoo mit ländlichen Tierrassen zu finden.
  
In den Räumen vom Haus Odenspiel der Fuchsberger Jugendhilfe wurden  viele leckere Weihnachtsplätzchen, Marmeladen, wärmende Socken und  Mützen, vielerlei Schmuck und alte Schätzchen angeboten. Weihnachtlicher Duft lockte die Besucher in die Scheune, wo neben Kerzen aus Bienenwachs und Honig von der Imkerei Nosbach aus Löffelsterz zahlreiche andere leckeren Kleinigkeiten und anspruchsvolles Kunsthandwerk zu erwerben waren, wie zum Beispiel die handgefertigten Krippen von Kurt Schneider aus Morsbach. Wer den Beusch an diesem Wochenende verpasst hat, muss nicht traurig sein. Der 11. Odenspieler Weihnachtsmarkt mit „Offener Kirche im Advent“ findet auch am dritten und vierten Adventswochenende samstags und sonntags von 11 bis 20 Uhr mit wechselnden Angeboten statt.   


Wiehl

„Der schönste Weihnachtsmarkt seit Jahren!“ Diesen Satz hörte man an diesem Wochenende nicht nur einmal rund um das Wiehler Rathaus. Mit dem neuen Konzept beim 32. Wiehler Weihnachtsmarkt trafen die Veranstalter genau ins Schwarze. Idylle statt Rummel, alte Bäume statt Asphaltwüste, handgefertigte Einzelstücke statt Massenware. Auf dem Rathausvorplatz und im alten Kurpark präsentierten sich fast 35 Aussteller an ihren festlich dekorierten Ständen. Handyschalen, Gürtel oder sonstigen Ramsch traf man glücklicherweise nicht an, stattdessen kunstvolle Kostbarkeiten und zahlreiche Leckereien. Über das gesamte Wochenende strömten die Besucher in Massen Richtung Rathaus und in den Abendstunden drängelten sich die Menschen an den Buden vorbei, womit die eisigen Temperaturen vergessen waren.



Auf einer Bühne sorgten musikalische Klänge für eine besinnliche Stimmung und auf dem Gelände des alten Kurparks konnten Besucher eine lebende Krippe bestaunen. Dabei zog besonders das Kamel alle Blicke auf sich. Im „Weihnachtshaus“ präsentieren sich die Aussteller passend zum Thema „Eine märchenhafte Weihnacht“ als schillernde Märchenfiguren. Abgerundet wurde das weihnachtliche Wochenende mit einem verkaufsoffenen Sonntag und der rege Bahnverkehr auf der Strecke der Wiehltalbahn brachte sogar Besucher mit der Bahn von Gummersbach ins Städtchen. Ein rundum gelungenes Adventswochenende.