WIEHL

Leserbrief zum Rufbus in Drabenderhöhe

Leserbrief; 25.08.2020, 11:00 Uhr
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Leserbrief zum Rufbus in Drabenderhöhe

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Leserbrief; 25.08.2020, 11:00 Uhr
Wiehl - Marc Zimmermann äußert sich zum Artikel „Neues Nahverkehrsangebot in der Umsetzungsphase“ vom 21. August.

Ihr Artikel zeigt zwei Dinge sehr deutlich. Erstens, dass sowohl Herr Hagt als auch Herr Stücker die mangelnde Anbindung des zweitgrößten Ortsteils von Wiehl an den ÖPNV erkannt haben. Zum Zweiten aber auch, dass ihnen ernsthafte Verbesserungen im ÖPNV nicht wirklich wichtig sind. Denn jeden Morgen stehen 20 bis 30 Kinder und Jugendliche an der Haltestelle Siebenbürger Platz, um mit einem Bus nach Bielstein und von dort dann teilweise weiter nach Wiehl zu fahren. Und am Nachmittag zurück das gleiche Spiel, zumal SchülerInnen des DBG oftmals in Bielstein bis zu zwei Stunden auf einen Anschlussbus nach Drabenderhöhe warten müssen, eben weil es keine Direktverbindung gibt. Wie will ein Rufbus mit 6 Sitzplätzen diese Nachfrage befriedigen? Hinzu kommen, nimmt man eine notwendige Mobilitätswende wirklich ernst, die Pendler, die ja dann ebenfalls vom Auto in den Bus umsteigen sollen. Dazu bedarf es deutlich mehr als eines Rufbusses mit „bis zu 6 Sitzplätzen“.

 

Wie wichtig es der Stadt Wiehl und der OVAG mit einer Direktverbindung zwischen Drabenderhöhe und Wiehl ist, zeigt auch die vom Kreis und der OVAG eingeforderte Eingabe aller Kommunen zum jüngsten Nahverkehrsplan. In der Spalte der Stadt Wiehl ist dort zu einer Direktverbindung vermerkt, dass es nicht wirtschaftlich sei (Seite 101 des Nahverkehrsplan, Quelle). Hier wird eine Nachfrage vor das Angebot geschoben, dabei ist nur ein adäquates Angebot Garant für eine Nachfrage, die dann auch die Wirtschaftlichkeit hergibt.

 

Marc Zimmermann

Wiehl

 

Artikel zum Thema: Neues Nahverkehrsangebot in der Umsetzungsphase

 

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