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Polizeibilanz: Einsatzschwerpunkte in Wipperfürth und Lindlar

Red; 1. Mar 2019, 11:50 Uhr
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Polizeibilanz: Einsatzschwerpunkte in Wipperfürth und Lindlar

Red; 1. Mar 2019, 11:50 Uhr
Oberberg – 13 Personen verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam, die Polizei schrieb acht Anzeigen aufgrund von Köperverletzungen.
Nachdem die diesjährige Karnevalssession mit der gestrigen Weiberfastnacht ihren ersten Höhepunkt erreicht hat, zieht die Polizei Bilanz: Weil sie beim Feiern über die Stränge schlugen, mussten im Oberbergischen 13 Personen die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen - der Schwerpunkt der Maßnahmen lag dabei in Lindlar und Wipperfürth. Wie in den vergangenen Jahren auch war die Polizei in Wipperfürth und Lindlar mit verstärkten Kräften unterwegs, um für Sicherheit für die Feiernden zu sorgen. Während die Polizei in Wipperfürth lediglich zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten registrierte, waren es in Lindlar fünf; die Beteiligten standen zumeist stark unter Alkoholeinwirkung. In Wipperfürth mussten fünf Personen in Gewahrsam genommen werden, in und sieben im Bereich des Lindlarer Ortskerns sorgten zudem dafür, dass Auseinandersetzungen oftmals im Keim erstickt werden konnten.

In Wipperfürth war ein 29-Jähriger wegen seines aggressiven Auftretens gegen 20:15 Uhr aus einer Gaststätte gewiesen worden. Als die Polizei anschließend die Personalien des Wipperfürthers feststellen wollte, ging dieser laut Polizei auf die Einsatzkräfte los und versuchte einer Beamtin den Polizei-Schlagstock aus der Halterung zu reißen. Der Abend endete für den 29-Jährigen im Polizeigewahrsam, außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Wegen des Angriffs auf die Polizistin erwartet ihn nun ein Strafverfahren. 

Im sonstigen Kreisgebiet verliefen sowohl die Karnevalsveranstaltungen als auch der Straßenkarneval sehr friedlich und problemlos, so die Polizei weiter. Lediglich in Reichshof mussten Beamte einen Feiernden in Gewahrsam nehmen und in Gummersbach musste die Polizei zwei Körperverletzungen aufnehmen, nachdem Feiernde in Streit geraten waren.
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